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KIQS-Projekt: Berufsfeldorientierte Kompetenzentwicklung

Im Studium haben Kompetenzen vor dem Hintergrund der gestuften Studiengänge an Bedeutung gewonnen. Gleichzeitig müssen die Studierenden nach den Studienabschnitten mehr Entscheidungen zum weiteren Berufs- und Karriereweg treffen und sie müssen sich zunehmend zur Zulassung zu den nächsten Aus- und Weiterbildungsabschnitten bewerben.

Die o. g. Maßnahme umfasst die Implementierung eines Kompetenz-Portfolios zur Orientierung im zukünftigen Berufsfeld mit gleichzeitiger Erfassung der relevanten Profile in einem sehr differenzierten Berufsfeld von Landschaftsarchitektur und Umweltplanung und dem damit zu erstellenden Lehr-/Lernarrangement zur Durchführung der Maßnahme. Die Lernenden durchlaufen informelle Arbeits- und Lernprozesse (z. B. durch ehrenamtliche Tätigkeiten, Selbststudium oder studentische Jobs), um ihre berufliche Handlungskompetenz aufrecht zu erhalten und/oder zu erweitern. Gerade diese entziehen sich jedoch bislang weitgehend einer formalen Anerkennung[1], die besonders für die Bewerbung in neuen Beschäftigungsfeldern aber auch für Teambildungsprozesse etc. wertvoll sind.

Das Ziel und der damit verbundene Nutzen für die Studierenden liegen in einer besseren Ausrichtung ihres Studiums, wobei das Kompetenz-Portfolio das Ziel hat, die Lernenden in ihrer Kompetenzentwicklung und der Dokumentation ihrer Fähigkeiten zu unterstützen. Den BeobachterInnen (Lehrenden, DozentInnen) bietet es einen Überblick zur Entwicklung der Lernenden und ein Rückfluss der Erkenntnisse in die Lehre – schließt so den Kreis in eine effektive Studiengangentwicklung und eine optimalen Berufsfeldausrichtung der Absolventen der Leibniz Universität Hannover auf kurzem Wege.

Wichtig ist in diesem Zusammenhang insbesondere die Schaffung eines ausgewogenen Netzwerkes aus Praxis, Beruf und Hochschule, um die vielfältigen Anforderungen zusammenzutragen, einzuschätzen und sinnvoll in Studium und Lehre einbringen zu können.

 

[1] Wir beziehen uns bei den Begriffen formales und informelles Lernens auf die Definition der Europäischen Gemeinschaften aus dem Jahr 2000: „Formales Lernen findet in Bildungs- und Ausbildungseinrichtungen statt und führt zu anerkannten Abschlüssen und Qualifikationen. Informelles Lernen ist eine natürliche Begleiterscheinung des täglichen Lebens.“ Es handelt sich „beim informellen Lernen nicht notwendigerweise um ein intentionales Lernen, weshalb es auch von den Lernenden selbst unter Umständen gar nicht als Erweiterung ihres Wissens und ihrer Fähigkeiten wahrgenommen wird“ [Kommission der Europäischen Gemeinschaften: 9f].

Weitere Informationen zu 'Leibniz-KIQS' ...

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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