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Master of Science - Umweltplanung

Warum den Master Umweltplanung studieren?

Intakte Ökosysteme sind Lebensgrundlage für den Menschen und die Natur. Umweltnutzungen müssen daher so geplant und organisiert werden, dass Landschaftsfunktionen ebenso wie die natürlichen Ressourcen nachhaltig genutzt, aber nicht überlastet werden. Um diesen Zielen gerecht zu werden, bilden wir Sie im Masterstudiengang Umweltplanung an der Leibniz Universität Hannover zu Experten aus, die Landschaften in ihrer Komplexität begreifen und Pläne zur Landschaftsgestaltung erarbeiten, indem Sie unterschiedliche Nutzungsinteressen in Einklang bringen.

Fachplanungen wie Landschafts- und Raumplanung gehören heute zu den wichtigsten Instrumenten einer nachhaltigen Entwicklung. Die Folgen globaler Umweltveränderungen zeigen immer deutlichere Auswirkungen auf Menschen, Flora und Fauna sowie ökologische und ökonomische Systeme. Um diesen planerischen Herausforderungen zu begegnen, sind Projekte, Maßnahmen und Strategien auf lokaler und regionaler Ebene ebenso erforderlich wie die weitere Erforschung der Systemzusammenhänge unserer Umwelt.

Umweltplanerischer Fachverstand besteht daher aus natur- und gesellschaftswissenschaftlicher Kompetenz sowie der Fähigkeit, diese gegenüber anderen zu kommunizieren. Das Verstehen von Landschaft, Flora und Fauna, aber auch gesellschaftlicher Zusammenhänge ist daher Gegenstand der Umweltplanung, um tragfähige Nutzungskonzepte in Stadt und Land auch umzusetzen. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, bilden wir Sie in Hannover umfassend aus. Wenn Sie neben den erforderlichen Zulassungsvoraussetzungen (Bachelorabschluss o. ä. in einschlägigen Studiengängen wie z. B. Landschaftsarchitektur und -planung, Landschaftswissenschaften, Landschaftsentwicklung, Raumplanung, Geographie, Umweltwissenschaften, Biologie, etc.) Interesse an den genannten Themen mitbringen und Spaß an der Auseinandersetzung mit Menschen, Natur und Technik finden, freuen wir uns über Ihre Bewerbung für den Master Umweltplanung.

Studieninhalte des Masters Umweltplanung

Das Studienprogramm ist in Pflicht- und Wahl(pflicht)module eingeteilt und wird intensiv und individuell betreut. Es besteht aus einer großen Auswahl an Modulen, die in enger Zusammenarbeit mit anderen Fakultäten der Leibniz Universität sowie der planerischen Praxis entwickelt wurden. Neben Vorlesungen und Seminaren sind Projekte in Kleingruppen zentraler Bestandteil des Studiums. Hier können Sie eigenständig Themen einbringen und Kontakte zu Hochschullehrerinnen und -lehrern finden, die Sie bei Ihrer Profilbildung unterstützen. Wir legen großen Wert auf möglichst individuelle Betreuung der Studierenden in kleinen Gruppen, so dass insgesamt ein besonders gutes Verhältnis von Lehrpersonen zu Studierenden besteht. In intensiver und interdisziplinärer Zusammenarbeit werden Schlüsselqualifikationen wie Projektmanagement, Darstellungs- und Präsentationstechniken sowie Teamfähigkeit gefördert. Neben methodischen und planungstheoretischen Inhalten besteht ein umfangreiches Lehrangebot in den Bereichen E-Learning, Modellierung, interaktive Landschaftsplanung und Geographische Informationssysteme (GIS). Arbeiten im Freiland sind ebenso wie Exkursionen im In- und Ausland fester Bestandteil des Studiums.

Gemeinsame Forschung in konstruktiver Atmosphäre steht an der Fakultät im Vordergrund. An den forschungsstarken Instituten ist die Mitarbeit in den Forschungsprojekten erwünscht und über die Ankoppelung vieler Studienprojekte an Forschungsthemen gewährleistet. Die Fortführung der Studien in Form einer Promotion nach dem erfolgreich abgeschlossenen Master wird an der Leibniz Universität in vielfältiger Weise gefördert. Wissenschaftliches Arbeiten ist im Master Umweltplanung ein eigenständiges Thema und Lernziel.

Internationale Ausrichtung

Nicht zuletzt die Entstehung des europäischen Regelwerkes im Bereich des Umwelt-, Natur- und Artenschutzes (z. B. NATURA 2000 oder Umweltverträglichkeitsprüfung) hat dazu beigetragen, die Ausbildung in der Umweltplanung fortlaufend zu internationalisieren. Umweltplanung ist ein wichtiges Exportthema – die in Deutschland entwickelten Ansätze wie z. B. der Landschaftsplanung dienen als Vorbilder in Europa und Übersee. Die Leibniz Universität Hannover ist dabei seit vielen Jahrzehnten einer der wichtigsten Impulsgeber. Hochschulkooperationen, Forschungsprojekte und Entwicklungsvorhaben von Nordamerika über Afrika bis Asien tragen dieser Internationalisierung Rechnung. Ein eingespielter internationaler Austausch mit Partneruniversitäten in ganz Europa und auch darüber hinaus ermöglicht es Ihnen, ein oder mehrere Semester im Ausland zu absolvieren. So sammeln Sie wichtige Erfahrungen und sind gut ausgebildet für den europäischen und internationalen Markt. Des Weiteren tragen Vorträge und Veranstaltungen ausländischer Gastdozenten sowie ein Angebot ausgewählter Lehrveranstaltungen in englischer Sprache zu einer stetigen Internationalisierung des Studienangebotes bei.

Berufsfelder für Umweltplaner

Durch einen hohen Praxisbezug der Ausbildung und gute Kontakte zu möglichen Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern und Universitäten im In- und Ausland können im Idealfall bereits während des Studiums konkrete berufliche Perspektiven erwachsen. Klassische Berufsfelder für Absolventinnen und Absolventen der Umweltplanung finden sich in Behörden, Verbänden, nationalen und internationalen Organisationen sowie in Planungsbüros und Forschungseinrichtungen. Aufgabenschwerpunkte liegen in den Bereichen Landschafts- und Raumplanung, Naturschutzmanagement und Artenschutz, der Eingriffsregelung sowie weiterer Instrumentarien der Umweltprüfung und -folgenbewältigung. Regionalentwicklung, insbesondere ländlicher Räume, Umweltberatung, Partizipations- und Konfliktmanagement mit Landnutzern/Stakeholdern sind weitere neuartige Berufsfelder, die in Hannover auch aktiv weiterentwickelt werden. Entsprechendes Methoden- und Managementwissen sind Eigenschaften, die unsere Absolventinnen und Absolventen auszeichnen. Die Fähigkeit zur Zusammenarbeit mit anderen Disziplinen (Bauingenieurwesen, Land- und Forstwirtschaft, etc.) ist eine weitere wichtige Schlüsselqualifikation. Das Entwickeln effizienter Lösungen im Verbund, der Praxisbezug und die interdisziplinäre Ausrichtung des Studienprogramms steigern Ihre Chancen am Arbeitsmarkt.