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Zulassungsvoraussetzungen - Master of Science Umweltplanung

Diese Informationen sollen Ihnen eine Orientierungs- und Arbeitshilfe zur Erstellung Ihrer Bewer­bungsunterlagen geben. Die Informationen bestehen aus Auszügen der Zulassungsordnung sowie Erklärungen. Die rechtliche Grundlage für die Zulassung zum Masterstudium bildet die Zulassungsordnung Master of Science Umweltplanung.

Voraussetzung für den Zugang zum Masterstudiengang Umweltplanung ist, dass die Bewerberin oder der Bewerber:

  • entweder an einer deutschen Hochschule oder an einer Hochschule, die einem der Bologna-Signatarstaaten angehört, einen Bachelorabschluss oder diesem gleichwertigen Abschluss im Studiengang Landschaftsarchitektur und Umweltplanung oder in einem fachlich eng verwandten Studiengang erworben hat, oder
  • an einer anderen ausländischen Hochschule einen gleichwertigen Abschluss in einem fachlich eng verwandten Studiengang erworben hat. Die Gleichwertigkeit wird nach Maßgabe der Bewertungsvorschläge der Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen beim Ständigen Sekretariat der Kultusministerkonferenz (www.anabin.de) festgestellt.
  • Falls das vorangegangene Bachelorstudium zum Zeitpunkt der Bewerbung noch nicht beendet sein sollte, können Sie sich trotzdem bewerben. Allerdings müssen bis zum Bewerbungsschluss in Ihrem Notenspiegel mindestens 150 Leistungspunkte nachgewiesen werden. 

Folgende Unterlagen sind der Bewerbung beizufügen:

  1. auf Grund welcher spezifischen Begabungen und Interessen die Bewerberin oder der Bewerber sich für diesen Studiengang besonders geeignet hält,
  2. inwieweit dieser Studiengang  die Bewerberin oder den Bewerber für ihre oder seine beruflichen Ziele qualifiziert,
  3. inwieweit sie oder er zu wissenschaftlicher bzw. grundlagen- und methodenorientierter, planerischer Arbeitsweise befähig ist und
  4. über sichere Kenntnisse der wissenschaftlichen Grundlagen bzw. des Basiswissens aus dem Erststudium verfügt.
  • Nachweis über ein mindestens viermonatiges berufsbezogenes Vorpraktikum
  • Bewerber aus dem nicht deutschsprachigem Ausland haben einen Nachweis über eine bestandene Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang, die mit mindestens DSH-2 bestanden ist, beizufügen.

 Hinweise zum Zulassungsverfahren

 Die Zulassungskommission für den Masterstudiengang Umweltplanung möchte mit folgenden Hinweisen Unterstützung für das Zulassungsverfahren leisten:

1. Definition „fachlich eng verwandter“ Studiengänge

Wer über einen anderen Abschluss als z.B. B.Sc. Landschaftsarchitektur / Landschaftsplanung / Umweltplanung verfügt, kann sich grundsätzlich auch für den Master Umweltplanung bewerben. Der vorherige Studienabschluss sollte eine gewisse Nähe zum Themenbereich der Umweltplanung aufweisen. Die Überprüfung erfolgt einzelfallspezifisch, d.h. wir stehen für Auskünfte zur Verfügung. Als Faustregel für die fachlich enge Verwandtschaft kann herangezogen werden, dass innerhalb des Studienganges umwelt- und raumplanerische sowie landschaftsökologische Inhalte vertreten sein müssen. Grundsätzlich zugelassen werden kann, wer jeweils  mindestens 8 ECTS im Bereich Umwelt- und Raumplanung, 8 ECTS im Bereich Landschaftsökologie und Naturschutz, 8 ECTS im Bereich Pflanzenökologie und Vegetationskunde sowie 4 SWS im Bereich Landschaftsbau/Ingenieurbiologie nachweisen kann. Sollten einige dieser Lehrinhalte im vorherigen Studiengang nicht vertreten gewesen sein, kann die Zulassung dennoch unter der Auflage erfolgen, dass von der Zulassungskommission festgelegte Lehrveranstaltungen nachgeholt werden müssen. Diese Auflagen ergehen mit dem Zulassungsbescheid. Maximal werden Auflagen in Höhe von 12 ECTS erteil, um den Studienverlauf des Masters Umweltplanung  nicht zu beeinflussen.

2. Praktika

Zum Zeitpunkt des Studienantritts, d.h. bis zum Beginn des Wintersemesters, müssen alle Praktika abgeleistet sein. Sollten die Praktikumszeiten bis zum Bewerbungstermin noch nicht abgeleistet sein, ist dies kein Problem. Ein kurzer Hinweis reicht, wir erteilen dann lediglich die Auflage, dass der Praktikumsnachweis bis zum Ende der Vorlesungszeit im Wintersemester nachgereicht werden muss. Die Anerkennung von Praktika erfolgt entsprechend der Vorgaben des Praktikantenamtes.

3. Motivationsschreiben und Arbeitsproben

Das Motivationsschreiben und die Arbeitsproben dienen dazu, ihre Qualifikationen für den Studienort Hannover darzulegen, also nutzen sie diese Gelegenheit auch dafür. Wir bemessen die Motivationsschreiben nicht nach der Quantität, sondern ausschließlich nach der Qualität. Daher ist die Einhaltung der maximalen Seitenzahl zwingend erforderlich. Die Zulassungsordnung legt Wert darauf, dass die o.g. vier Kriterien durch das Schreiben erfüllt werden, also nutzen Sie dies als Hilfestellung. Bei den Arbeitsproben sollten sie Auszüge aus ihrer Bachelorarbeit oder anderen Arbeiten ihres vorherigen Studiums beilegen, aber auch hier die maximale Seitenanzahl einhalten. Empfehlenswert ist die Zusammenfassung der Bachelorarbeit und eine weitere Arbeitsprobe.

 

Bewerbung 

Eine Bewerbung ist  zum Winter- und Sommersemester möglich. Die Bewerbungsfrist endet für Studienbewerberinnen bzw. -bewerber aus dem Inland und europäischen Ausland am 15. Juli bzw. 15. Januar. Für Bewerberinnen bzw. -bewerber aus Nicht-EU-Ländern endet die Bewerbungsfrist bereits am  31. Mai bzw. 30. November für das kommende Semester.

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