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Wichtige Stichworte

Erklärung wichtiger Begriffe rund um das Studium

Ab ins Studium

Jährlich findet im Sommer eine Informationsveranstaltungen für Abiturientinnen und Abiturienten statt, die sich im Herbst einschreiben wollen. Achten Sie auf die Hinweise in den Tageszeitungen und der Universität.

Akkreditierung

Mit der Akkreditierung müssen auch viele organisatorische Details geregelt werden, die auf ein Bachelor- oder Masterangebot, das noch nicht akkre­ditiert ist, erst noch zukommen. Wenn ein Studiengang den Gütestempel einer Akkreditierungsagentur auf­weist, so ist sichergestellt, dass nationale und internationale Standards in dem Studienprogramm berücksichtigt wurden. Bei der Einführung von Stu­diengängen gibt es immer Dinge, die nicht funktionieren. Diese müssen gegenüber der Akkreditierungsagentur benannt und beseitigt werden. Den Titel des Studienabschlusses vergibt jedoch die Hochschule, nicht die Agentur. Diese kann nur beurteilen, ob das angebotene Programm bestimm­ten Standards und Vorgaben entspricht.

Bachelor of Science (B.Sc.):

Abschlussart eines drei- bis vierjährigen Basisstudiums mit einem ersten berufsqualifizierenden Abschluss. Dieser wird beispielsweise in den Fächergruppen Mathematik, Informatik, Natur- und Technik- bzw. Ingenieurwissenschaften verliehenhttp://de.wikipedia.org/wiki/Ingenieurwissenschaften. Je nach inhaltlicher Ausrichtung wird der Abschluss auch in den Wirtschaftswissenschaften vergeben.

 „Of Science“ bedeutet, dass das Studium insbesondere auch wissenschaftliche Inhalte vermittelt und eher forschungsorientiert ist. Die Universitäten werden deshalb in der Regel – im Gegensatz zu den Fachhochschulen, die den Bachelor oder Master of Engenieering anbieten - den Bachelor und Master of Science anbieten. In der Akkreditierung müssen sie aber auch nachweisen, dass sie darauf achten, dass die Ausbildung sich am Markt ausrichtet und eng verbunden ist mit dem aktuellen Berufsfeld und den hier zu erwartenden Entwicklungen.

Credit Points:

"CPs", "Credit Points", "Kreditpunkte" und "ECTS-Leistungspunkte" beschreiben den angenommenen Arbeitsaufwand von Studierenden. Dabei entspricht ein Leistungspunkt 30 Arbeitsstunden. Leistungspunkte beziehen bei der Berechnung für den Arbeitsaufwand im Studium die Vor- und Nachbereitung von Lehrveranstaltungen, den Zeitaufwand für Leistungsnachweise und die Vorbereitung auf Prüfungen mit ein.

Dekanat:

Das Dekanat leitet die Fakultät und setzt die Entscheidungen des Fakultätsrats um. Dem Dekanat gehören die Dekanin oder der Dekan, mindestens eine Studiendekanin oder ein Studiendekan an. Als Dekanin oder Dekan wird eine Professorin oder ein Professor für  zwei Jahre gewählt, die oder der die Fakultät in dieser Zeit nach außen vertritt.

Drittmittel:

Mittel, die einer Hochschule neben den Mitteln (Landeszuschuss) aus dem Haushalt des Wissenschaftsministeriums zur Verfügung stehen. Drittmittel werden üblicherweise von einzelnen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern eingeworben und dienen zur Finanzierung von Forschungs- und/ oder Entwicklungsvorhaben.

eLearning / blended learning:

In der Regel sind alle Angebote Präsenzangebote. eLearning-Elemente können die Lehre unterstützen, stellen jedoch keine eigen­ständige Lehrform dar. Dies bedeutet, dass eLearning-Angebote als Vorlesungen, Seminare, Übungen etc. oder Prüfungen mit dem Hinweis auf die besondere Vermittlungsform angekündigt werden. In der Regel wechseln sich hier eLearning-Phasen mit Präsenzphasen ab, so dass diese Veranstaltungen auch als blended learning-Angebot (stud.IP) bezeichnet werden können (siehe auch stud.IP).

Fakultäten:

Die Fakultäten bilden seit dem 01.04.2005 die organisatorischen Grundeinheiten der Leibniz Universität Hannover. Es gibt 9 Fakultäten.

Fakultätsrat:

Der Fakultätsrat entscheidet in Angelegenheiten der Lehre und Forschung. Er beschließt die Ordnungen der Fakultät, insbesondere die Prüfungsordnungen, und nimmt gegenüber dem Präsidenten Stellung, wenn Studiengänge neu eingeführt, in wesentlichen Teilen verändert oder auch geschlossen werden sollen. Bis zu 13 Mitglieder gehören dem Fakultätsrat an, die nach Gruppen (Hochschullehrerinnen bzw. Hochschullehrer, wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Studierende, Mittlerer Technischer Verwaltungsdienst (MTV, hierzu gehören z. B. die Sekretärinnen der einzelnen Institute) direkt gewählt werden. Die Dekanin oder der Dekan führt dabei den Vorsitz, ist aber wie die Studiendekanin oder der Studiendekan in der Studienkommission ohne Stimmrecht (vgl. Studienkommission). Die Hochschullehrergruppe muss insgesamt über eine Stimme mehr als die anderen Gruppen zusammen verfügen. Bei Angelegenheiten, die die Bewertung der Lehre betreffen, sind die Studierenden doppelt stimmberechtigt, während die Mitglieder des MTV bei diesen Angelegenheiten keine Stimmberechtigung haben.

Hochschulinformationstage (HIT):

Jährlich stattfindende Informationstage, die allen Interessierten, insbesondere Schülerinnen und Schülern der 11. bis 13. Klassen, eine Einführung in einzelne Studiengänge und Studienfächer sowie allgemeine Informationen zum Studium vermitteln sollen. Kompetente Geprächpartnerinnen und Gesprächspartner wie Hochschulehrerinnen bzw. Hochschullehrer, wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Studierende höherer Semester und Berufs- und Studienberaterinnen und -berater stehen zur Beantwortung von Fragen zur Verfügung. Darüber hinaus laden die Institute zur Besichtigung ihrer Lehr- und Forschungseinrichtungen ein.

Immatrikulationsamt (I-Amt):

Das Immatrikulationsamt ist erste Anlaufstelle für die Bewerbung zum Studium und für die Immatrikulation. Darüber hinaus unterstützt und berät es die Studierenden bezüglich der Zulassungsgrenzen für einzelne Studiengänge, Beurlaubung, der Rückmeldung zum neuen Semester, Stipendien und Exmatrikulation.

Institut:

Lehr- und Forschungsabteilung an einer Hochschule mit fest definierten inhaltlichen Schwerpunkten. Die Fachgruppe Landschaft untergliedert sich in drei Institute: Institut für Landschaftsarchitektur (ILA), Institut für Freiraumentwicklung (IF), Institut für Umweltplanung (IUP).

Master of Science (M.Sc.):

Abschlussart eines ein- bis zweijährigen, auf dem Bachelor-Abschluss aufabuenden, forschungsorientierten Studiums für einen weiteren berufsqualifizierenden Abschluss. Voraussetzung für Promotionsstudium (siehe auch: Bachelor of Science).

Modul:

Module sind die wesentlichen strukturellen Bestandteile der neuen, "modularisierten" Bachelor- und Master-Studiengänge. Daher sind zum erfolgreichen Abschluss des Studiums Studien- und Prüfungsleistungen im Rahmen der Module zu erbringen. Ein Modul weist dabei ein Lehrangebot mit einer definierten Anzahl an ECTS-Leistungspunkten auf. Dieses entspricht 30 Stunden Lernaufwand pro ECTS-Leistungs­punkt (CP) von Seiten der Studierenden. Mit dem vorgesehenen Lernaufwand kann ein durchschnittlich begabter Studierender die Studien- und Prüfungsleistungen erbringen und bestehen. Die Module können sich in mehrere eng aufeinander bezogene Veran­staltungen aufgliedern und verschiedene Prüfungsleistungen beinhalten. Die Vorausset­zungen für den Zugang, die Inhalte und die Prüfungsanforderungen jedes Moduls werden in der Prüfungsord­nung bzw. den Modulhandbüchern des jeweiligen Bachelor- und Master-Stu­dien­gangs detailliert beschrieben.

NC (Numerus clausus):

Zulassungsbeschränkung in einem bestimmten Studiengang. Zulassungsbeschränkungen basieren auf der Kapazitätsverordnung (KapVO).

"Kammerfähigkeit":

Mit dem Studienabschluss kann man einen Beruf ausüben. Die Berufsverbände haben es durchgesetzt, dass bestimmte Aufgaben nur durch solche Personen durchgeführt werden, die besondere Qualifikationen und Erfahrungen aufweisen. Diese Personen sind in einer Liste der Kammer aufgeführt.

Bisher waren ein 8-semestriges Studium und Berufserfahrung die Voraussetzung, um auf diese Liste zu kommen und zum Beispiel an Wettbewerben teilnehmen zu können. Da das Bachelorstudium nur 6 Semester dauert, sind damit die Voraussetzungen noch nicht erfüllt, um sich in die Liste einzutragen. Allerdings sind die Verhandlungen, unter welchen Voraussetzungen auch Bachelorabsolventinnen- und absolventen einen Listeneintrag erreichen können, noch nicht abgeschlossen.

Projektarbeit:

In Projekten werden Fragen und Probleme in Gruppenarbeit gelöst. Dabei werden neben inhaltlichen Kenntnissen insbesondere Prozess­kenntnisse von der Fragenformulierung bzw. der Problemdefinition über die direkte Ideenfindung und die methodisch nachvollziehbare Bearbei­tung, die Erstellung eines Berichtes und Plänen bis zur Präsentation der Arbeitsergebnisse vermittelt.

Diese Projektmodule sollen als zentrale Studieneinheiten wissenschaftliche, planerische sowie gestalterische Kenntnisse und Fähigkeiten integrativ vermitteln sowie koopera­ti­ves Arbeiten im Team trainieren. Im Mittelpunkt der entsprechenden Projektarbeiten steht die inhaltliche Aufgabe, die räumliche Umwelt als gemeinsamen Lebensraum für den Menschen, für Pflanzen und Tiere zu planen, zu gestalten und nachhaltig weiterzuentwickeln. In jedem Projekt wird ein unterschiedlicher Schwerpunkt in der Konzeption und Durchführung der Projektar­beit gelegt.

Promotion:

Abschluss eines wissenschaftlichen Studiums mit einer Doktorarbeit (Dissertation). Die Promotion ist die dritte Qualitätsstufe nach dem ersten Studienabschluss (Bachelor) und dem zweiten Abschluss (Master). Im Gegensatz zu den Fachhochschulen können nur die Universitäten einen Promotionsabschluss verleihen. Die Fakultäten legen die Regeln zur Promotion in einer Promotionsordnung fest.

Prüfungen:

Mit einer Prüfung dokumentieren Sie, dass Sie ein bestimmtes Wissen beherrschen und bestimmte Fähigkeiten erlangt haben. Prüfungen können schriftlich, mündlich, in Workshops oder in Form von Ausarbeitungen inklusive Referat erfolgen. Sie müssen sich zu einer Prüfung im Prüfungsamt anmelden, die Regelungen zum Prüfungsmanagement und zur Notenbildung sind in der Prü­fungs­ordnung verbindlich geregelt.

Prüfungsamt:

Die Leibniz Universität Hannover hat ein zentrales Akademisches Prüfungsamt, in dem die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Studierenden in allen Prüfungsangelegenheiten beraten. In Zusammenarbeit mit dem für den jeweiligen Studiengang zuständigen Prüfungsausschuss werden hier die Prüfungen in den Bachelor- und Masterstudiengängen organisiert: Prüfungsanmeldungen/ Zulassung, Prüfungsrücktritte (infolge Krankheit oder aus anderen Gründen), zentrale Erfassung von Prüfungsergebnissen, Ausstellen von Bescheinigungen (z. B. für BAfÖG und Kindergeld), Erstellen von Notenspiegeln für Bewerbungen oder beim Fach- oder Hochschulwechsel, Erstellen von Zeugnissen und Urkunden und Aushändigung.

Prüfungsordnung:

Die Prüfungsordnung regelt die Prüfungsanforderungen und das Prüfungsverfahren sowie die Art der Erbringung der Prüfungsleistungen und die Zeiträume, innerhalb derer schriftliche Prüfungsarbeiten anzufertigen sind. Sie legt auch fest, welche Angaben bei der Meldung zur Prüfung zu machen sind, welche Nachweise vorzulegen, welche Meldefristen einzuhalten und innerhalb welcher Frist Wiederholungsprüfungen durchzuführen sind.
Sie gibt die Regelstudienzeit an, welche Zeugnisse und Bescheinigungen erteilt werden und welcher Hochschulgrad bei erfolgreichem Abschluss der Prüfung verliehen wird.

Regelstudienzeit:

Vorgabe für den zeitlichen Gesamtumfang der von den Studierenden erwarteten Studien- und Prüfungsleistungen. Weiter ist sie maßgebend für die Gestaltung der Studienordnung, für die Sicherstellung des Lehrangebots, für die Gestaltung der Prüfungsanforderungen und des Prüfungsverfahrens sowie für die Ermittlung und Festsetzung der Ausbildungskapazität und die Berechnung von Studierendenzahlen bei der Hochschulplanung.

Seminar:

Die Dozierenden und die Teilnehmenden gestalten diese Lernform ge­meinsam, indem ein Thema oder Wissensbereich systematisch in den Fokus genommen wird. Fachliche Diskurse dienen dem Aus­tausch und Lernen im Dialog. Die Studierenden referieren über eige­ne oder fremde Arbeiten oder präsentieren Übungen und andere Arbeitser­gebnisse. Die Gruppengröße ist unterschiedlich, überschreitet jedoch nicht 25-30 Personen.

Studiendekanin/ Studiendekan:

Die Studiendekanin oder der Studiendekan ist verantwortlich für die Sicherstellung des Lehrangebotes und der Studienberatung sowie für die Durchführung der Prüfungen. Sie oder er wirkt darauf hin, dass alle Mitglieder und Angehörigen der Fakultät die ihnen obliegenden Aufgaben in der Lehre und bei Prüfungen erfüllen.

Die Studienkommission schlägt dem Fakultätsrat die Studiendekanin oder den Studiendekan zur Wahl vor. Als Studiendekanin oder -dekan ist jedes Mitglied der Hochschullehrergruppe oder der Mitarbeitergruppe wählbar.

Studiengangskoordinatorin / Studiengangskoordinator:

Mitarbeiterin oder Mitarbeiter des Studiendekanats, die/ der für die organisatorischen Fragen des Studiums zuständig ist und Sie an die entsprechenden Personen weiterleiten kann.

Studentischer Rat (StuRa):

Alle Studierenden wählen Kandiatinnen und Kandidaten hochschulpolitischer Gruppen oder nichtorganisierte Studierende in den Studentischen Rat: die Hälfte der Mitglieder wird direkt gewählt, die andere Hälfte zuzüglich eines Sitzes wird durch die Fakultätsräte besetzt, die delegierte in den StuRa entsenden. Der StuRa wählt u. a. den Allgemeinen Studentenausschuss (AstA) und bestimmt dessen Arbeit.

Studienkommission (Stuko):

Die Hochschule bildet Ständige Kommissionen für Lehre und Studium (Studienkommissionen), deren stimmberechtigte Mitglieder mindestens zur Hälfte Studierende sind. Den Vorsitz einer Studienkommission führt die Studiendekanin oder der Studiendekan ohne Stimmrecht. Die zuständigen Studienkommissionen sind vor Entscheidungen des Fakultätsrates in allen Angelegenheiten der Lehre, des Studiums und der Prüfungen zu hören. Der Fakultätsrat hat ihre Empfehlungen zu würdigen und seine Stellungnahme zu dokumentieren.

An der Fachgruppe Landschaft setzt sich die „Stuko“ aus insgesamt 7 stimmberechtigten Mitgliedern zusammen: 4 Studierende des Fachrates, 2 Professoren und 1 Vertreter des wissenschaftlichen Personals.

Studienleistung:

Studienleistungen sind die Teilnahme an Veranstaltungen, Übun­gen, Tests, die Beantwortung von Fragebögen, Praktika, Präsentationen oder Diskussionsbeiträgen, die der laufenden Leistungskontrolle der Studierenden und der Evaluation der Module dienen. Studienleistungen tragen dazu bei, dass grundlegende und übergreifende Fähig­kei­ten, z. B. Selbstorganisation erlernt sowie Lernziele des Studiums erreicht werden.

Studieren an der Universität:

Grundsätzlich gilt der Bachelor an einer Fachhochschule genausoviel wie an einer Universität, weil die Akkreditierungsauflagen dieselben sind. Ein Bachelor of Science weist jedoch mehr Schnittstellen zur Forschung auf als ein Bachelor of Engineering. Da den Lehrenden an den Universitäten in der Regel mehr Zeit für Forschung eingeräumt wird, werden in der Lehre insbesondere auch Forschungsmethoden und -ergebnisse vermittelt. Den Studierenden wird damit auch eine größere wissenschaftliche Eigenständigkeit und Verantwortung zugemutet. Sie können als Hilfswissenschaftler z. B. in Forschungsprojekten mitarbeiten.

In Zukunft ist es wahrscheinlich nicht mehr so ausschlaggebend an welcher Art von Hochschule man studiert (FH oder Uni), sondern jede einzelne Hochschule wird einen bestimmten Ruf haben, der die Qualität der Studienprogramme wiederspiegelt und der den Studierenden bestimmte Vertiefungsmöglichkeiten in den Fächern bietet.

Studienverlaufsplan:

Der Studienplan stellt auf der Grundlage der Regelstudienzeit und der Prüfungsordnung  den Ablauf und die Gestaltung des Studiums dar. Er soll den Studierenden zur Orientierung dienen und soll darlegen, wie das Studium unter Berücksichtigung verschiedener Schwerpunkte und Lebenssituationen sachgerecht durchgeführt und abgeschlossen werden kann. Er ersetzt aber keine Fachstudienberatung.

Vorpraktikum:

Um bei uns zu studieren, müssen Sie bis zum Beginn des 4. Semester (Bachelor) vier Monate Vorpraktikum nachweisen. Es ist empfehlenswert, dass Vorpraktikum möglichst vor dem Studium zu absolvieren, weil Sie sonst im Studium leicht in Zeitdruck geraten können. Das Studium ist ein Vollzeitstudium und die  sogenannte "vorlesungsfreie Zeit" ist ein wichtiger Zeitraum, um für Prüfungen zu lernen, Ausarbeitungen zu schreiben und Projekte abzuschließen. Wir empfehlen Ihnen mindestens 2 Monate Praktikum vor dem Studium zu absolvieren. Falls Sie das nicht schaffen, müssen Sie diese Aktivitäten zu Beginn des Studiums nachholen, was eine gewisse Durststrecke bedeutet.

Vorlesung:

Die Dozierenden übernehmen vor einem größeren Auditorium die Auf­gabe, den Lernstoff in Form von Vorträgen und Beispielen exem­plarisch aufzuschließen. Den Studierenden fällt die Rolle der aktiv Zuhö­renden zu, sie müssen in der Vor- und Nachbereitung sowie in der Vorbereitung auf die Prüfung entsprechende Recher­chen und Literatur­studien betrei­ben. Die Interaktion beschränkt sich auf Rück­fragen, u. U. sind kurze Übungen in die Vorlesungen einge­streut.

Zulassung:

Sie können sich ganz normal zur Zulassung für einen Studiengang bewerben. Im Erststudium bewerben Sie sich für den Bachelor. Für den Master müssen Sie ein Erststudium bis zum Beginn des Studiums nachweisen. Näheres finden Sie in den Zugangsordnungen der beiden Masterstudiengänge. Wenn Sie mitten in einem Studium nach Hannover wechseln wollen, gelten besondere Regeln, da in einem Äquivalenzverfahren geprüft wird, welche Studienleistungen am anderen Ort anerkannt werden können und welche nicht.